Geographie und Wirtschaftskunde

Nichts bildet und kultiviert den gesunden Verstand mehr als Geographie. Immanuel Kant
 

 

Der Geographie- und Wirtschaftskundeunterricht beschränkt sich schon lange nicht mehr auf reine Reproduktion von Wissen und starrem Auswendiglernen von  Bergen, Flüssen, Seen und Ländern. Vielmehr soll der Unterricht Schülerinnen und Schüler zu kritisch denkenden Individuen erziehen und ihnen die nötigen Kompetenzen und Fertigkeiten übermitteln, die notwendig sind, um in der heutigen Gesellschaft  Fuß fassen zu können.

Darüber hinaus ist es uns wichtig, den Schülerinnen und Schülern die Leidenschaft des Reisens  näherzubringen und das Interesse auf neue Länder zu wecken, um weltoffen auf andere Kulturen zugehen zu können.

„Die gefährlichste Weltanschauung ist die, die die Welt nicht angeschaut hat."  Alexander von Humboldt 

Im Geographieunterricht werden zudem Grundkompetenzen übermittelt und Werte besprochen, wie zum Beispiel: Nachhaltigkeit, Umweltschutz und eine menschenwürdige Gesellschaft.

Durch Experimente, Vorträge, Gruppenarbeiten, Lehrausgänge und Exkursionen lebt der GWK- Unterricht am Stiftsgymnasium Admont und orientiert sich an der Lebensumwelt der Schülerinnen und Schüler.

Eins, zwei, „Brennan tuats“ – Unsere Exkursion zum Erzberg


 

Am Donnerstag, 26.09.2019 war ich sehr fröhlich , da wir eine Exkursion in Geographie machten. Die Exkursion führte uns zum Erzberg nach Eisenerz. (Julia R.)

Während der Busfahrt hörten wir interessante Informationen über die Ennslandschaft, das Gesäuse und dessen Besonderheit aber auch über die nördlichen Kalkalpen und die Grauwackenzone. (Marie G.)

In Eisenerz angekommen fuhren wir mit einem 5m hohem Hauly -dem größten Taxi der Welt- auf den Erzberg um dort eine Livesprengung mitzuerleben. Während der Haulyfahrt erzählte uns eine nette Dame Wissenswertes über den Erzberg und auch über unser Transportmittel, welches in der Stunde ca. 50l Diesel verbraucht.  Ebenso hörten wir über die unterschiedlichen Gesteine des Erzberges. Das lila, blau schimmernde Gestein war totes Gestein, das rötlich Gefärbte enthält das Eisen, und der weiße Stein besteht aus Kalk. (Julia R., und Elias N.)

Als wir auf einem Plateau ankamen, hörten wir den ersten Signalton vor der Sprengung. Nach ca. 13 Minuten hörten wir zwei weitere Töne und auf einmal prasselten 30.000 Tonen Gestein eine Etage hinunter. Es war beeindruckend und ich spürte sogar eine leichte Druckwelle.  (Elias N.)

Der Hauly brachte uns sicher wieder zur Zentrale, wo wir eine Pause nutzen um zu jausnen. Pünktlich um 11 Uhr holte uns ein Bus ab und brachte uns zum Schaubergwerk. Um in die Stollen zu gelangen, fuhren wir mit einem Zug, namens „Kattel“ 1,5km tief ins Berginnere.

Als der Zug stehen blieb absolvierten wir einen 800m langen Fußmarsch durch die Stollen. In dem Stollen wurde früher Erz abgebaut. Jetzt ist es umgebaut und für Besucher interessant gestaltet worden. Wir erfuhren wie der Erzberg entstanden ist, von der Wassermannsage und sahen viele ehemalige Fahrzeuge und Geräte mit denen früher gearbeitet wurde.  (Marcel N. )

Wir lernten, dass die Bergarbeiter früher zwölf Stunden arbeiten mussten und in dieser Zeit ungefähr 5cm weit gekommen sind. Sie hatten aber auch nur einen Hammer, mit denen sie das Gestein abschlagen mussten.  Wir sahen auch alte Geräte, darunter auch ein Bohrer, den wir sogar selbst ausprobieren durften. (Julia)

Im Inneren des Schaubergwerks konnten wir auch die Barbarakapelle sehen. Die heilige Barbara ist Schutzpatronin der Bergmänner. (Anna H.)

Nachdem wir mit der „Kattel“ aus dem Stollen hinaustransportiert wurden, war ich sehr froh darüber. Im Schaubergwerk hatte es 6°C und mir war bereits richtig kalt. Danach fuhren wir zum Leopoldsteiner See. Dort wanderten wir eine Runde um den See. Glücklich und zufrieden kehrten wir nach Admont zurück. (Marie G.)

„Das war das Beste Erlebnis in der Schule, was wir je gemacht haben“ (Julia R.)

„Am Leopoldsteiner See war es wunderschön“ Es war eine tolle Exkursion.“ (Ella S.)

„Ein schönes Erlebnis, das ich gerne wiedererleben möchte!“ (Elias N.)

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